Women in Animation feiert 10 Jahre Kampf für Gleichberechtigung in der Branche
Gernot GertzWomen in Animation feiert 10 Jahre Kampf für Gleichberechtigung in der Branche
Women in Animation (WIA) hat das Programm für seinen Weltgipfel 2023 in Annecy vorgestellt. Unter dem Motto „Bild für Bild: Eine globale Feier der Frauen und nichtbinären Schöpfer:innen“ wird die Veranstaltung die Erfolge der Organisation reflektieren und gleichzeitig zukünftige Herausforderungen der Branche thematisieren.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich WIA für die Gleichberechtigung der Geschlechter in der Animationsbranche eingesetzt. Bereits 2018 brachte die Organisation Führungskräfte großer US-amerikanischer Animationsstudios zu einer Podiumsdiskussion zusammen. Bis 2023 gelang es, eine Partnerschaft mit der UNESCO aufzubauen, um die Mission weiter voranzutreiben.
Während der Pandemie reagierte WIA schnell und veranstaltete den Gipfel 2020 virtuell – mit einem Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Rassismus. In diesem Jahr wird es ein „Fireside Chat“ mit der Produzentin Bonnie Arnold geben, deren Führungsqualitäten und Branchenkenntnisse von Jinko Gotoh, Vizepräsidentin von WIA, hoch gelobt werden.
Marge Dean, Präsidentin von WIA, betonte den Einfluss der Organisation über die Jahre. Sie habe „Hunderte, vielleicht Tausende“ Frauen den Einstieg in die Animationsbranche ermöglicht. Auf dem Gipfel wird zudem die Auswirkung von KI auf kreative Arbeit diskutiert – ein Balanceakt zwischen technologischem Fortschritt und dem Schutz menschlicher Kreativität.
Der WIA-Weltgipfel 2023 wird die Geschichte der Organisation würdigen und ihre zukünftige Ausrichtung erörtern. Themen wie KI und Geschlechtergerechtigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Die Veranstaltung führt damit die Tradition von WIA fort, nachhaltige Veränderungen in der Animationswelt anzustoßen.






