Zukunft der Alten Stadthäuser und Gohrsmühle wird bis 2025 neu entschieden
Elsa SteyZukunft der Alten Stadthäuser und Gohrsmühle wird bis 2025 neu entschieden
Die Zukunft zweier zentraler Entwicklungsflächen in der Stadt – der Alten Stadthäuser und des Stadtrands An der Gohrsmühle – wird derzeit neu bewertet. Der neu gewählte Stadtrat hat diese Projekte priorisiert; mit Entscheidungen ist bis Ende 2025 zu rechnen. Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass bei den Alten Stadthäusern keine größeren Belastungen durch Schadstoffe vorliegen, doch ihr weiteres Schicksal bleibt ungewiss.
Eine einjährige Vorbereitungsphase für beide Vorhaben endet mit einer Präsentation im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauplanung am 27. November 2025. Der Verwaltungsbericht wird verschiedene Optionen für die jeweiligen Standorte aufzeigen, wobei die beiden Projekte aufgrund unterschiedlicher Komplexität separat behandelt werden.
Bei den Alten Stadthäusern bestätigten Tests, dass in der Luft keine nachweisbaren Asbestfasern oder künstlichen Mineralfasern (KMF) vorhanden sind. Zwar bleibt ein vollständiger Abriss weiterhin möglich, doch eine teilweise Erhaltung gilt als machbar. Die endgültige Entscheidung, ob Teile erhalten bleiben oder das Gelände komplett geräumt wird, fällt später im Rahmen eines Konzeptvergabeverfahrens.
Für den Stadtrand An der Gohrsmühle wird unterdessen eine gemischte Nutzung angestrebt. Da die Nachfrage nach großen Büroflächen gering ist, empfehlen die Planer kleinere Gewerbe- und Wohneinheiten. Die Finanzierung könnte über das Förderprogramm NRW.URBAN des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgen – vorausgesetzt, der Stadtrat bewilligt den Antrag.
Die endgültige Beschlussfassung über beide Projekte obliegt dem gesamten Stadtrat in seiner Sitzung am 16. Dezember 2025. Bei einer Zustimmung könnten die Vorbereitungen 2026 beginnen, mit einem möglichen Baustart ab 2030.
Die anstehenden Abstimmungen des Rates werden entscheiden, ob die Alten Stadthäuser teilweise erhalten bleiben oder vollständig abgerissen werden. Beim Stadtrand An der Gohrsmühle liegt der Fokus darauf, die Finanzierung zu sichern und ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten, das den aktuellen Marktbedürfnissen entspricht. Beide Projekte, sofern genehmigt, würden den Start eines mehrjährigen Umwandlungsprozesses markieren.






