21 April 2026, 10:20

Schwimmkurs für geflüchtete Männer stärkt Integration im ZUE Münster

Detailierte Karte von Berlin, Deutschland, die die Universität Münster in ihrer Mitte hervorhebt, einschließlich Gebäude, Straßen und Annehmlichkeiten.

Schwimmkurs für geflüchtete Männer stärkt Integration im ZUE Münster

Schwimmkurs für männliche Erwachsene im ZUE Münster erfolgreich abgeschlossen

Im Hallenbad Münster-Roxel ist gerade ein neuer Schwimmkurs für erwachsene Männer zu Ende gegangen, die im Zentralen Unterbringungselement (ZUE) Münster leben. Die Veranstaltung war Teil eines Pilotprojekts, das die Integration durch Sport fördern soll. Akteure aus der gesamten Stadt arbeiteten zusammen, um das Programm zu ermöglichen.

Das Integrations-Pilotprojekt im ZUE Münster zielt darauf ab, den Bewohnern neue Chancen zu eröffnen und ihnen den Einstieg in die Gemeinschaft zu erleichtern. Die dieswöchigen Schwimmstunden wurden vom Verein SwimSportTank e.V. organisiert, der für sein interkulturelles Trainerteam bekannt ist. Viele der Übungsleiter sprechen die Muttersprachen der Teilnehmer, was die Kommunikation deutlich vereinfacht.

Die Stadt Münster stellte das Roxeler Hallenbad für die Kurse zur Verfügung, während die Sparkasse Münsterland Ost die finanzielle Unterstützung übernahm. Anke Sundermeier, eine ausgebildete Schwimmlehrerin bei SwimSportTank e.V., leitete die Einheiten. Sie bringt Erfahrung aus der Arbeit mit geflüchteten Kindern, Frauen und Männern mit.

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Das Projekt knüpft an frühere Erfolge in Münster an: Über 5.000 Viert- und Fünftklässler haben bereits im Rahmen der Landesinitiative "NRW kann schwimmen!" das Schwimmen gelernt. Stefan Centeno Hüttemann, der im Landkreis für die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten zuständig ist, bedankte sich bei allen Partnern für ihr Engagement.

Die Schwimmkurse vermitteln nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern fördern auch den sozialen Austausch unter den Teilnehmern. Mit der fortlaufenden Unterstützung lokaler Organisationen könnten ähnliche Initiativen weiter ausgebaut werden. Das Projekt zeigt, wie gemeinschaftliches Engagement konkrete Integrationschancen schaffen kann.

Quelle