21 April 2026, 06:18

Solingen startet langfristige Strategie gegen Obdachlosigkeit mit "Housing First"-Konzept

Eine U.S.-Karte, die den Prozentsatz der Menschen zeigt, die in jedem Bundesstaat obdachlos sind, mit begleitendem erklärendem Text.

Solingen startet langfristige Strategie gegen Obdachlosigkeit mit "Housing First"-Konzept

Solingen will die Obdachlosigkeit mit einer neuen, langfristigen Strategie bekämpfen. Ein fraktionsübergreifender Antrag fordert einen strukturierten Ansatz, um Menschen ohne Obdach in der Stadt zu unterstützen. Der Plan wird am 21. April 2026 im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gemeinschaftsteilhabe beraten.

Aktuell leben in Solingen etwa 20 Menschen ohne jede Form von Wohnraum. Der Antrag setzt auf präventive Maßnahmen, niedrigschwellige Gesundheitsangebote und leicht zugängliche Beratung, um akute Bedürfnisse zu decken. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem "Housing First"-Konzept, das stabile Unterkünfte als Grundlage für weitere Hilfen vorsieht.

Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, die Zusammenarbeit zwischen bestehenden Unterstützungsprogrammen zu verbessern. Ein Vorschlag sieht die Einführung von "Lotsendiensten" vor, um Akteure zu vernetzen und Hilfsangebote effizienter zu gestalten. Ein weiteres Ziel ist es, die landesgeförderte Initiative "ProMie+ Solingen" dauerhaft in den kommunalen Maßnahmen zu verankern.

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Um Fortschritte zu messen, sollen regelmäßige Berichte die Wirkung der Maßnahmen dokumentieren. Der Ausschuss strebt nachhaltige Lösungen an, die Obdachlosigkeit langfristig reduzieren.

Die neue Strategie zielt darauf ab, ein dauerhaftes Rahmenwerk für die Unterstützung von Obdachlosen in Solingen zu schaffen. Durch die Integration von "Housing First" und den Ausbau von Gesundheitsdiensten hofft die Stadt, Betroffenen langfristige Stabilität zu bieten. Die anstehende Diskussion im Ausschuss wird die nächsten Schritte zur Umsetzung der Pläne festlegen.

Quelle